© Erlendis Quartett, JM Millot

Veranstaltungsinfos

Termin

Fr 21.10.202219:30-21:30 UhrGroßes HausTicketszzgl. VorverkaufsgebührSa 22.10.202219:30-21:30 UhrGroßes HausTicketszzgl. Vorverkaufsgebühr

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass es sich bei der Angabe zur Endzeit der Veranstaltung um eine ca.-Angabe handelt. Es kann zu Abweichungen kommen.

SYMPHONIEKONZERT NR. 1

LÄNDERKLÄNGE: SPANIEN – Brandenburger Symphoniker

JUAN CRISOSTEMO ARRIAGA
Symphonie in D-Dur

MANUEL DE FALLA
Suite Nr. 1 aus dem Ballett „Der Dreispitz“

JOAQUÍN RODRIGO
Konzert für vier Gitarren und Orchester „Concierto andaluz“


Dirigat: David Reiland
Erlendis Gitarrenquartett: Anna Krupa, Adrian Furmankiewicz, Karol Mruk, Wojciech Jurkiewicz
Moderator (Nikolaisaal): Clemens Goldberg
Es spielen die Brandenburger Symphoniker.


Arriaga, de Falla, Rodrigo – diese drei Namen sollten Ihnen mindestens in den Kopf kommen, wenn in einem Kreuzworträtsel nach einem spanischen Komponisten gesucht wird. Spätestens nach unserem ersten Konzert in der Reihe der „Länderklänge“, das Sie nach Spanien entführen möchte, wird das so sein. Juan Crisóstomo de Arriaga wurde 1806 in Bilbao geboren und komponierte seine ersten Werke im Alter von nur 11 Jahren. Die Symphonie in D-Dur komponierte Arriaga 1824 oder 1825 in Paris wo er nur ein Jahr nach Vollendung starb. Sicher auch aufgrund der lebenslangen Erfahrung des Komponisten zum Schaffenszeitpunkt ist sie einer der feinsten Gattungsbeiträge der Epoche, genießt heute weltweite Beliebtheit und wird Arriaga nicht nur in unserem ersten Symphoniekonzert, sondern auch weit darüber unsterblich machen.

Was für ein Dreigestirn für den Dreispitz! Das Ballett „Der Dreispitz“ von Manuel de Falla wurde in der Choreographie von Léonide Massine und in Bühnenbildern und Kostümen von Pablo Picasso am 22. Juli 1919 im Alhambra Theatre in London uraufgeführt. Keine Geringere Truppe als Diaghilews Ballets Russes waren dabei zu erleben. Das Ziel, unter der Verwendung von spanischen Volkstänzen und Volksliedern seine Heimat auf die Bühne zu bringen, wurde nicht nur erreicht, sondern sogar weit übertroffen. Das Publikum riss es vor Begeisterung von den Sitzen!

Die „Großmeister der Gitarre“ nannte Joaquin Rodrigo die Gitarren-Dynastie Los Romeros, denen er sein „Concierto andaluz“ auf den Leib schrieb. Rodrigos „Concierto andaluz“ ist aber nicht nur eine Hommage an die vier berühmten Virtuosen, sondern zugleich an die Landschaft und Musik Andalusiens, die vor allem in den charakteristischen Flamenco-Formen Bulerias, Zapateado und Sevillanas aufscheint. Auch hier möchte man – ungeachtet dessen, dass es ein Konzert und keine Ballettmusik im eigentlichen Sinne ist – sogleich das Tanzbein schwingen. Was soll man sagen? ¡Viva España!

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