© Františka Zelenky

Veranstaltungsinfos

Termin

PremiereSa 11.06.202219:00-20:00 UhrStudiobühneTicketszzgl. VorverkaufsgebührDi 14.06.202210:00-11:00 UhrStudiobühneTicketszzgl. VorverkaufsgebührDo 16.06.202210:00-11:00 UhrStudiobühneTicketszzgl. VorverkaufsgebührFr 17.06.202219:00-20:00 UhrStudiobühneTicketszzgl. Vorverkaufsgebühr

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass es sich bei der Angabe zur Endzeit der Veranstaltung um eine ca.-Angabe handelt. Es kann zu Abweichungen kommen.

BRUNDIBÁR – Premiere

KINDEROPER VON HANS KRÁSA – Musiktheater

Die in Armut lebenden Geschwister Pepíček und Aninka wollen für ihre kranke Mutter Milch kaufen. Sie beschließen, auf dem Marktplatz zu singen, um das dafür nötige Geld zu verdienen. Das bringt jedoch den Leierkastenmann Brundibár gegen sie auf. Er verscheucht sie ohne Mitleid. Für Aninka und Pepíček scheint nun alles verloren – doch dann erscheinen den beiden im Schlaf ein Spatz, eine Katze und ein Hund und geben neue Hoffnung: Mit Hilfe der Tiere werden alle Kinder der Stadt zusammengetrommelt und gemeinsam gelingt es ihnen, Brundibár zu vertreiben und mit ihrem Lied, Aufmerksamkeit zu erregen.

„Brundibár“ erzählt von Solidarität, Freundschaft und einem hoffnungsvollen Sieg des Guten über das Böse. Die Aufführungsgeschichte verleiht der Oper jedoch noch eine weitere tiefere Ebene: Im Konzentrationslager Theresienstadt kommt sie zur Aufführung, als Teil des perfiden Plans der Nazis, Theresienstadt als Vorzeige-Ghetto mit einem lebendigen Kulturleben zu präsentieren. Die Oper wurde dort 55 Mal gespielt und gab den teilnehmenden Kindern ein Stück Normalität und Lebensfreude. Das Ensemble bestand aus zehn Solisten und Solistinnen, die stets die gleichen blieben. Die vierzig Chormitglieder mussten jedoch häufig neu besetzt werden, da viele der Darsteller in Vernichtungslager deportiert wurden.

Der Komponist Hans Krása wurde in Auschwitz ermordet, doch „Brundibár“ wird noch heute gespielt – ein später Sieg der Menschlichkeit.


Musikalische Leitung: Stefan R. Kelber
Projektleitung: Frank Martin Widmaier
Regie: Philina Kahl, Annika Wenderoth
Bühne und Kostüm: Erwin Bode
Schauspielcoach/Assistenz: Henny van de Ven

Darsteller: Leonard Rindt, Flor Janke, Victor Chemnitzer, Tessa Ewald, Pia Ulbricht, Rike Müller, Iyari Dörhöfer, Moritz Breitkreuz, Jasmin Viergutz, Merle Steinke, Hanna Pieper, Frieda Beuthe, Mara Schulenburg, Emma Nickisch, Nele Schilling, Sophie Schaale, Raphaela de Paguale

Orchester: Mareike Haag, Linda Jacobs, Elisabeth Zadorozhna, Lisa Ritter, Pauline Güntsch, Eva Pudewell, Jonathan Wagner, Felix Walther, Aaron Müller, Hannes Stolze, Jonathan Lang, Jan Schulz, Uta Nast, Katrin Kösler, Karl und Elke Föllner

Eine Eigenproduktion des Brandenburger Theaters in Kooperation mit der Musikschule „Vicco von Bülow“, der Freien Musikschule Brandenburg an der Havel sowie der Grundschule „Gebrüder Grimm“ Brandenburg an der Havel


Eine Veranstaltung zum Themenjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier.

Weitere Termine

PremiereSa 11.06.202219:00-20:00 UhrStudiobühneTicketszzgl. VorverkaufsgebührDi 14.06.202210:00-11:00 UhrStudiobühneTicketszzgl. VorverkaufsgebührDo 16.06.202210:00-11:00 UhrStudiobühneTicketszzgl. VorverkaufsgebührFr 17.06.202219:00-20:00 UhrStudiobühneTicketszzgl. Vorverkaufsgebühr