Veranstaltungsinfos

Termin

PremiereFr 23.09.202219:30-22:30 UhrGroßes HausTicketszzgl. VorverkaufsgebührSo 25.09.202216:00-19:00 UhrGroßes HausTicketszzgl. VorverkaufsgebührSa 01.10.202219:30-22:30 UhrGroßes HausTicketszzgl. VorverkaufsgebührSo 02.10.202216:00-19:00 UhrGroßes HausTicketszzgl. VorverkaufsgebührFr 23.06.202319:30-21:30 UhrGroßes HausTicketszzgl. VorverkaufsgebührSa 24.06.202319:30-21:30 UhrGroßes HausTicketszzgl. Vorverkaufsgebühr

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass es sich bei der Angabe zur Endzeit der Veranstaltung um eine ca.-Angabe handelt. Es kann zu Abweichungen kommen.

LUSTIGE WEIBER oder: FALSTAFF – LOST IN SOCIETY

OPER VON OTTO NICOLAI – Musiktheater

In einer Fassung von Dr. Alexander Busche und Carola Söllner mit ergänzender Musik von Arnold Schönberg und Viktor Ullmann

Den Menschen geht es prächtig. Die Gesellschaft funktioniert bestens, und wer nicht passt, wird passend gemacht. Unterdrückung, Armut, Intoleranz, Verfolgung, Misstrauen, Ignoranz, kurz: die grundsätzlich vorhandene Traumatisierung der Gesellschaft darf es nicht geben. Sie wird bewusst totgeschwiegen bzw. weggefeiert. Über die Vergangenheit wird möglichst wenig nachgedacht, wichtig sind Wohlstand und Amüsement. Aber was passiert mit denen, die sich partout nicht fügen wollen – oder können?
John Falstaff ist so einer: Ein Sonderling, der die Einsamkeit sucht, weil er die Menschen nicht erträgt. Er ist unnahbar, geheimnisvoll und irgendwie auch attraktiv in seinem Anderssein. Kurz vor seinem 40. Geburtstag wagt Falstaff ein ungewöhnliches Experiment: Er sucht Kontakt zu den Damen der Gesellschaft, per Brief. Auch bei Frau Fluth und Frau Reich landen die identischen Zuneigungsbekundungen. Doch so an der Nase herumgeführt, drehen die Damen den Spieß um. Falstaff rechnet nicht damit, wie massiv die Rache der Society sein wird – oder war doch alles nur Spaß?
Otto Nicolais klassische Spieloper „Die lustigen Weiber von Windsor“ wird durch die Verschränkung mit Musik von Arnold Schönberg und Viktor Ullmann sowie Textausschnitten aus Guido Morsellis Roman „Die Einsamkeit“ zu einem heutigen, messerscharfen Blick auf die Verdrängungsmechanismen unserer Gesellschaft. Können wir in Gesellschaft überhaupt ehrlich und selbstbestimmt leben? Oder müssen wir uns dafür von den anderen zurückziehen? Witzig, unterhaltend, boshaft und berührend hält uns diese Brandenburger Neufassung der Nicolai-Oper allen den Spiegel vor.

„Eine menschliche Kreatur ist nicht dazu gemacht, sich in so etwas zu finden. Das ist meine einzige Gewissheit.“ (John Falstaff)


Musikalische Leitung: Felix Krieger
Regie / Videos: Dr. Alexander Busche
Dramaturgie: Carola Söllner
Bühne: Flavia Schwedler
Kostüme: Gabriele Kortmann

John Falstaff: Ingo Witzke
Herr Fluth: Frederik Baldus
Frau Fluth: Marie Sofie Jacob
Herr Reich: Lukas Andreas Eder
Frau Reich: Rowan Hellier
Fenton: Benjamin Lee
Anna Reich: Natallia Baldus
Spärlich: Sotiris Charalampous
Dr. Cajus: Friedrich Hamel

Chor der Berliner Operngruppe

Es spielen die Brandenburger Symphoniker.


Eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn bieten wir eine Einführung in die Oper an.

Eine Eigenproduktion des Brandenburger Theaters

Weitere Termine

PremiereFr 23.09.202219:30-22:30 UhrGroßes HausTicketszzgl. VorverkaufsgebührSo 25.09.202216:00-19:00 UhrGroßes HausTicketszzgl. VorverkaufsgebührSa 01.10.202219:30-22:30 UhrGroßes HausTicketszzgl. VorverkaufsgebührSo 02.10.202216:00-19:00 UhrGroßes HausTicketszzgl. VorverkaufsgebührFr 23.06.202319:30-21:30 UhrGroßes HausTicketszzgl. VorverkaufsgebührSa 24.06.202319:30-21:30 UhrGroßes HausTicketszzgl. Vorverkaufsgebühr