© Thomas M. Jauk

Veranstaltungsinfos

Termin

Mi 10.11.202119:30-21:00 UhrGroßes HausTicketszzgl. Vorverkaufsgebühr

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass es sich bei der Angabe zur Endzeit der Veranstaltung um eine ca.-Angabe handelt. Es kann zu Abweichungen kommen.

DER VORNAME

SCHAUSPIEL von MATTHIEU DELAPORTE und ALEXANDRE DE LA PATELLIÈRE – Schauspiel

Pierre und seine Frau Elisabeth wollen zu Hause ein gemütliches Abendessen mit ihren engen Vertrauten verbringen. Beide sind beruflich mit Literatur beschäftigt; sie hat sich ihm zuliebe und der beiden Kinder wegen mit dem Lehrerberuf begnügt und ihn großzügig unterstützt, Professor zu werden. Es soll ein entspannter Plauderabend werden, nach dem man leicht berauscht und zufrieden ins Bett fällt. Eingeladen sind Elisabeths Bruder Vincent, seine schwangere Lebensgefährtin Anna und ihr gemeinsamer Jugendfreund Claude. Weil Anna sich verspätet, kommt die Konversation über ihren „Zustand“ in Gang und die Frage, ob denn schon ein Vorname für das Baby gefunden sei. Natürlich wird es ein Junge, und Vincent beginnt ein Ratespiel mit den Anwesenden. In Streitlust oder aus einer Laune heraus provoziert er schließlich mit der Bekanntgabe, dass sein noch ungeborener Sohn Adolphe heißen soll. Vincents indifferente Haltung, ob man seinem Kind den Vornamen des größten Kriegsverbrechers aller Zeiten geben darf, ist nur der Anfang einer Reihe unliebsamer Wahrheiten, die der Abend über den Zustand der Runde zutage fördern wird. Wie steht es wirklich um Pierre und Elisabeth? Sucht sie Anerkennung mit exotischen Kochkünsten? Warum wird Claude, der stille Musiker, wie ein rohes Ei behandelt? Weil sich Fragen mit Rücksicht auf seine vermeintliche sexuelle Neigung verbieten? Und was steckt wirklich hinter dem egomanischen Vincent, der das größte Auto fährt und den teuersten Wein spendiert, nur um im Mittelpunkt zu stehen? Es ist ein Abend voller Überraschungen, der die Beziehungen dieser so beispielhaften Freundesrunde nach den scharfen Wortgefechten in einem neuen Licht erscheinen lässt und jedem die Chance bietet, seine Lebenssituation zu überprüfen.

Die Autoren, beide Jahrgang 1971, schreiben seit 2001 gemeinsam erfolgreich Drehbücher für Film und Fernsehen. Ihr erstes Theaterstück „Le prénom“ gehört seit der Uraufführung 2010 in Paris zu den meistgespielten zeitgenössischen Komödien und wurde zweimal verfilmt.

Regie: Moritz Peters
Bühne/ Kostüme: Nehle Balkhausen
Musik/ Sounds: Marc Eisenschink
Dramaturgie: Carola Gerbert

DarstellerInnen: Franziska Melzer, Philipp Mauritz, Hannes Schumacher, Henning Strübbe, Ulrike Beerbaum

Eine Aufführung des Hans Otto Theaters Potsdam im Rahmen des Theaterverbundes

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Mi 10.11.202119:30-21:00 UhrGroßes HausTicketszzgl. Vorverkaufsgebühr