VERANSTALTUNGSINFOS
TERMIN
Do 17.06.2027, 10:00-12:00 Uhr
Studiobühne
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Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass es sich bei der Angabe zur Endzeit der Veranstaltung um eine ca.-Angabe handelt. Es kann zu Abweichungen kommen.
| Fr 18.06.2027, 19:30-21:30 Uhr Studiobühne | ➔ Tickets |
JEDER STIRBT FÜR SICH ALLEIN
VON HANS FALLADA - Sprechtheater
„Die beiden Eheleute Quangel, zwei bedeutungslose Einzelwesen im Norden Berlins, nehmen eines Tages im Jahre 1940 den Kampf auf gegen die ungeheure Maschinerie des Nazistaates, und das Groteske geschieht: Der Elefant fühlt sich von der Maus bedroht.“
Das Vorbild für diesen Roman von Hans Fallada war das Arbeiterehepaar Otto und Elise Hampel, die für ihre Auflehnung gegen die Menschenverachtung des NS-Regimes am 8. April 1943 in Berlin-Plötzensee hingerichtet wurden. Fallada erzählt hier in einer fast krimiartigen Atmosphäre von sogenannten kleinen Leuten, die in den Jahren 1940 bis 1942 Aufrufe zum Widerstand auf Karten und in Briefen verbreitet hatten, nachdem sie durch den Tod ihres Sohnes an der Front ihre ursprünglich positive Haltung zu Hitler und seiner Kriegsmaschinerie restlos verlieren.
Auf jeden Einzelnen kommt es an – damals wie heute.
„Anette Daugardt und Uwe Neumann adaptieren das Werk als eindringliches Kammerspiel für die Bühne.“
Berliner Morgenpost, 20.8.2025
In Zusammenarbeit mit dem KantTheater Berlin
Mit: Anette Daugardt, Uwe Neumann



